Walldürn | Am Sonntag, dem 11.10.09 legten zwei Gruppen aus dem Stadtgebiet Walldürn die Jugendflamme III ab. Den Rahmen hierzu bot der „Tag der Helfer“ auf dem Schlossplatz, bei dem sich die Hilfsorganisationen Feuerwehr, DRK, DLRG und THW der Öffentlichkeit präsentierten.
Nachdem die Jugendlichen in den letzten sechs Jahren die Stufen I und II abgelegt hatten stellten sie sich nun der Herausforderung STUFE III. Bei dieser Prüfung muss ein Löschaufbau, eine Technische Hilfeleistung (Ausleuchten und Erste Hilfe), eine UVV Prüfung und ein Präsentation einer Projektarbeit durchgeführt werden.Die Projektarbeit soll in den Themenfeldern sozial-caritativ, ökologisch, sportlich und musisch-kulturell durchgeführt werden.
Die eine Gruppe kam aus der Jugendabteilung Walldürn-Rippberg. Sie bestand aus den Jugendfeuerwehrmitgliedern Manuel Link, Pascal Link, Sebastian Hennig, Tobias Hennig und Andy Kern. Mit dem Fahrzeug aus Rippberg (TSF-W) wurden die Feuerwehrtechnischen Übungen erfolgreich abgelegt. Die zweite Gruppe bestand aus mehreren Abteilungen. Linda Weber (Jugendabteilung Walldürn-Altheim) Valeria Schildhorn und Olivia Wagner (Jugendabteilung Walldürn-Höhe) Manuel Seyfried und Francine Stäudinger (Jugendabteilung Walldürn-Kernstadt). Sie traten mit der LF 16 aus Walldürn an und konnten ebenfalls die Feuerwehrtechnik mit Bravour vor einer großen Zuschauermenge ablegen.
Der Technik folgte die Projektarbeit. Beide Gruppen hatten den Bereich musisch- kulturell gewählt. Die Jugendlichen aus Rippberg hatten sich mit ihrem Heimatort beschäftigt. „Rippberg im Wandel der Zeit“ war das Thema ihrer Projektarbeit. Ausgangspunkt waren die Bildstöcke um und in Rippberg. In Zusammenarbeit mit der Geopark-Führerin Margarete Strachon wurden die Bildstöcke erfasst schließlich gesäubert und hergerichtet. Desweiteren beleuchteten die Jugendlichen noch die allgemeine Geschichte der Ortschaft mit der Bergkirche und dem berühmten Orgelprospekt und dem Schloss. Selbstverständlich gingen war auch die Geschichte der Feuerwehrabteilung Rippberg ein Punkt der Präsentation.
Die zweite Gruppe beschäftigte sich ebenfalls mit ihrer Heimatstadt Walldürn. Unter dem Motte Gruppen erleben Walldürn arbeiteten die Jugendlichen verschiedenen Themen für Jugendgruppen, die Walldürn besuchen aus. In den Bereichen Geologie, Römer, Geschichte, Wallfahrt und Aktuelles bereiteten die Jugendlichen Pläne vor, die es Lehrern oder Betreuern ermöglichen sollen. Vor einem Besuch Walldürns per Download Infos und Pläne zu kleinen Touren auszusuchen und dann mit ihren Gruppen zu durchzuführen.
Diese Touren beinhalten von themenbezogenen Spielen, über Rezepte, Bastelanleitungen bis hin Rätseltouren bzw. kleinen Stadtrallyes unterschiedliche Punkte um Walldürn interessanter für Besucher zu machen. Die Betreuer können dann alles auf der Homepage auswählen und kostengünstig herunterladen. Die Homepage wird nun recht zeitnah online gehen.
Den Abschluss im Reigen der Prüfungen machte eine UVV Spiel, bei dem die Jugendlichen dem Fachgebietsleiter Wettbewerbe des NOK Jürgen Müller, Hettingen in Fragen der Unfallverhütung Rede und Antwort stehen mussten.Beide Gruppen konnten dann aus den Händen des Kreisjugendfeuerwehrwartes Nikolaus Klasan die lang ersehnte Jugendflamme Stufe III in Empfang nehmen.


