1. Hüttenwochenende der Jugendsprecher

Hettingen | Nach der Wahl der beiden Kreisjugendsprecher Francine Stäudinger und Dominik Nultsch bei der Delegiertenversammlung 2007 in Altheim, war es das erklärte Ziel der Jugendfeuerwehr Neckar-Odenwald-Kreis, in jeder Jugendfeuerwehr im Landkreis einen Jugendsprecher zu etablieren und diesen mit Rechten und Pflichten zu versehen.

Nach gut anderthalb Jahren ist es gelungen, in rund zwei Dritteln der über 60 Jugendgruppen eine Jugendsprecherin bzw. einen Jugendsprecher zu installieren, der bzw. die es sich zur Aufgabe macht, als Bindeglied zwischen den Jugendlichen und der Jugendwartin oder dem Jugendwart zu fungieren.

Vom 20. auf den 21. Mai 2009 trafen sich 15 Jugendsprecher aus dem Neckar-Odenwald-Kreis im Forsthaus in Hettingen, um sich über die Aufgaben und Möglichkeiten des Jugendsprechers in der Jugendfeuerwehr Gedanken zu machen und konkrete Themen auszuarbeiten.

Nach einer Kennenlernrunde informierte der Arbeitskreisleiter "Jugendforum" und ehemaliger Jugendsprecher der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg, Niels Fischer aus Stuttgart über die Arbeit der Jugendsprecher auf Landesebene und gab wichtige Denkanstöße für die Arbeit im Neckar-Odenwald-Kreis. Im Anschluss erarbeiteten die Jugendlichen aus Mudau, Buchen, Hettingen, Götzingen, Hettigenbeuern, Oberwittstadt, Kälbertshausen, Walldürn, Bödigheim, Osterburken, Hainstadt, Hardheim und Neckarzimmern motiviert am Programm des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers, das im Sommer in Rittersbach stattfinden wird.

Nach dem Abend mit angeregten Diskussionen über die Arbeit der Jugendsprecher starteten die Jugendlichen am Donnerstag Morgen in die zweite Runde der Themenarbeit. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmer unter den wachsamen Augen der beiden Kreisjugendsprecher, von Kreisjugendwart Nikolaus Klasan, seiner Stellvertreterin Pamela Hollerbach und der Fachgebietsleiter Pierre Stadler und Jürgen Müller Vorschläge für den "Umgang mit Migrationshintergrund" und "Aufgaben und Ziele des Jugendsprechers". Die Ergebnisse der Workshops werden den Jugendfeuerwehren im Laufe des Jahres zur Verfügung gestellt bzw. umgesetzt werden.