Schönau. Die höchste Auszeichnung, die man in der Jugendfeuerwehr erreichen kann, haben fünf Mannschaften aus dem Neckar-Odenwald-Kreis errungen. Weitere elf Mannschaften aus dem Rhein-Neckar-Kreis, dem Main-Tauber-Kreis und Mannheim nahmen am Samstag in Schönau (Rhein-Neckar-Kreis) an der Abnahme der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr teil.
Unter den Augen des Abnahmeberechtigten der Deutschen Jugendfeuerwehr, Norbert Wanner und Ralf Tiemann und den Schiedsrichtern galt es die fünf Aufgaben der Jugendleistungsspange zu erfüllen. Nachdem die Gruppen am Morgen von Kreisjugendfeuerwehrwartin Doris Göschl (Rhein-Neckar-Kreis) begrüßt worden waren, ging es an's Eingemachte. Für die je neun Gruppenmitglieder galt es gemeinsam fünf Aufgaben zu erfüllen und dabei auch noch einen guten Eindruck bei den Schiedsrichtern zu hinterlassen.
Unter dichten Regenwolken aus denen zeitweise kräftig Regen fiel, gingen die Mädchen und Jungen zwischen 15 und 18 Jahren ans Werk. Bei den unterschiedlichen Aufgaben zeigten die Jugendlichen gute bis sehr gute Leistungen. Um im Kugelstoßen gemeinsam 55 m zu erreichen mussten sich alle Gruppenmitglieder anstrengen und die 5-kg-Kugel (Jungen) bzw. die 4-kg-Kugel (Mädchen) ohne überzutreten soweit wie möglich in den Kugelstoß-Sektor befördern.
Bei der sicherlich schwierigsten Aufgabe, der Schnelligkeitsübung, geht es darum, zu neunt acht Schläuche von je 15 m Länge in weniger als 75 Sekunden ohne Verdrehung der Schlauchleitung zu verlegen. Der zweite sportliche Teil besteht aus einem Staffellauf über 1500 m, bei dem es den Jugendlichen freigestellt ist, wer wie weit läuft. Wichtig ist nur, dass das Staffelholz spätestens nach 4:10 min die Ziellinie passiert hat.
Rund 15 Minuten fühlte sich jede Gruppe wie in der Schule und musste Fragen zu allerlei verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Politik, Feuerwehr, Allgemeinbildung und aktuelle Themen, beantworten. Die Königsdisziplin stellt der Löschangriff nach der aktuellen Feuerwehrdienstvorschrift dar. Möglichst ohne Fehler gilt es dabei eine Wasserversorung aufzubauen und von einem offenen Gewässer Wasser zu entnehmen und dieses mittels Verteiler und Schläuchen von drei Stellen an die angenommene Brandstelle zu bringen.
Die Spangen entgegen nehmen durften fünf Mannschaften aus drei Orten im Neckar-Odenwald-Kreis: Buchen/Unterneudorf I und Mudau II, Hardheim I und II und Bödigheim, elf weitere Mannschaften kamen aus dem Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Rhein-Neckar-Odenwald.
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